Rundbrief Juni 2016

Hermannstadt, im Juni 2016

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

 

wir grüßen euch herzlich aus Siebenbürgen und sagen euch ganz herzlich „DANKE SCHÖN“ für eure große Unterstützung während der vergangenen Monate. Wieder durften wir eine Saison der Winterhilfe abschließen und hatten in jedem Monat ausreichend Geld für die bedürftigen Rentnerinnen und Rentner in unserem Kirchenbezirk. Es erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit, dass wir unser Projekt auch im vergangenen Winter zur Unterstützung vieler bedürftiger Menschen einsetzen konnten. Aber das geht ja nur, weil ihr uns geholfen habt! Manche von Euch unterstützen uns nun schon seit so vielen Jahren. Diese Treue erfüllt uns immer wieder mit großer Dankbarkeit – auch unserem Vater im Himmel gegenüber, der euch immer wieder bereit macht, uns zu unterstützen. Er segne euch und vergelte es euch reichlich, dass ihr immer wieder an uns denkt und eure Gaben mit uns teilt!

Einige von Euch durfte ich im vergangenen November treffen, als ich in Deutschland unterwegs war, um von unserem Projekt zu berichten. Das war schön, so bekommen die Namen auf unserer langen Liste der Freunde und Spender ein Gesicht. Ganz herzlich danke ich auch allen, die mich aufgenommen, etwas Gutes zum Essen und Trinken angeboten und mir so ein herzliches Willkommen bereitet haben – ich komme gerne einmal wieder!

Jetzt zur abgeschlossenen Saison:

Im November beschlossen wir im Helferinnenkreis, dass es eine bessere Planung geben müsse, weil wir immer schwerer einschätzen konnten, wie viel Geld pro Monat benötigt werden würde. Die mitarbeitende Ärztin machte darauf aufmerksam, dass es inzwischen neue Bestimmungen für die Bezahlung der Medikamente für Rentner durch die Krankenkasse gäbe und wir so auf diese Auszahlung verzichten sollten. Sie beriet die Helferinnen und zeigte ihnen, wie sie die Ansprüche für die Rentnerinnen und Rentner geltend machen können.

Wir beschlossen dann, dass da, wo es immer noch Probleme gab, diese Menschen mit auf die Liste der Winterhilfeempfänger zu setzen.

Es hat wirklich funktioniert und die Gabe, die wir für die Medikamentenhilfe geplant haben, wurde nicht benötigt. So konnten wir monatlich genau überblicken, wie viel Geld benötigt wurde.

In der gesamten Saison haben wir etwa 18.000,- Euro umgetauscht und ausgegeben.

Auf unserer Liste waren 98 Personen, wieder haben wir pro Monat und Person 100 Lei ausgezahlt. Da der Winter eher mild war, gab es keine Veränderungen oder Notfälle, dafür sind wir unserem Vater im Himmel sehr dankbar.

In diesem Jahr habe ich keine persönlichen Grüße von den Empfängern bekommen, aber alle sind sehr froh und dankbar, dass wir ihnen mit der Winterhilfe helfen, davon berichten die Helferinnen bei jedem Treffen. So kommt heute nur ein allgemeiner Gruß und „vielen Dank für die Hilfe“ von allen Empfängern.

So wie die Aussichten sind, werden wir auch im nächsten Winter die Winterhilfe brauchen, um den Rentnerinnen und Rentner bei der Begleichung der Wohnnebenkosten zu helfen, genaueres dann im Herbst.

Und noch etwas Organisatorisches: Unsere lieben Freunde vom Diakonischen Werk in Mönchengladbach brauchen bei Euren Überweisungen unbedingt den Verwendungszweck „Winterhilfe“, sonst können sie die Spende nicht richtig zuordnen. Sie haben hier in Siebenbürgen noch viele andere Projekte, die sie unterstützen, so dass es ohne deutliche Angaben nicht möglich ist, die Spenden ordnungsgemäß zu verwalten. DANKE!

Bleibt persönlich gesund und fröhlich und kommt gut durch den Sommer!

Der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gaben und Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

 

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses und aller Helferinnen und Empfänger der Winterhilfe

 

Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Petra.stoeckmann@kothen.com

 

 

Spenden über:

Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Konto – IBAN: DE95 3105 0000 0000 2139 34  BIC:MGLSDE33XXX

Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach

Ganz wichtig: Verwendungszweck: Winterhilfe Hermannstadt

Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder noch besser direkt an das Diakonische Werk, z.Hd. Frau Harff. Ganz herzlichen DANK!

Sollten Sie keine Spendenbescheinigung benötigen, können Sie auch direkt an das Bezirkskonsistorium Ihre Spende überweisen. Verwendungszweck: Winterhilfe 

Consistoriul Districtual Evangelic         Bank: BCR Sibiu ROMANIA

Konto: SWIFT: RNCBROBU   IBAN: RO41RNCB0227036066840002

ACHTUNG: Noch eine wichtige Information an alle, die bisher über die Kirchengemeinde Obertshausen gespendet haben: Leider können uns unsere Freude die Spenden nicht mehr übermitteln. Bitte also diese Kontoverbindung nicht mehr benutzen!

Über ein anderes Angebot für diese Vermittlung würden wir uns freuen!

Rundbrief Oktober 2015

Hermannstadt, im Oktober 2015

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,
es ist wieder an der Zeit, Euch über die neue Saison der Winterhilfe zu informieren. Vielen Dank Euch allen, dass Ihr uns auch über den vergangenen Sommer mit Spenden bedacht habt und wir nun ganz getrost in diese neue Saison gehen können. Wir gehen mutig in diese neue Saison und vertrauen darauf, dass ihr uns auch in der Zukunft unterstützen werdet.
Wir haben inzwischen die neue Liste von den Empfängern. Es wurden von den Helferinnen 96 Personen genannt, die unsere Unterstützung für den kommenden Winter brauchen. Wir werden wieder 100 Lei pro Person zahlen, so dass wir dann im November etwa 2.200 Euro dafür brauchen. Dazu kommt dann noch die Hilfe für die Medikamente. Für den Oktober hatten wir 900 Euro getauscht, die auch gebraucht wurden, eine sehr hohe Summe. Ob wir diese Unterstützung so weiter gewähren, weiß ich noch nicht. Allerdings gibt es für die Rentnerinnen und Rentner von den Dorfgemeinden kaum Möglichkeiten, weitere Einsparungen vorzunehmen.
Die Helferinnen lassen euch den Dank derer ausrichten, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Bei jedem Treffen berichten die Helferinnen von den Empfängern und weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig diese Unterstützung für alle ist. Darum wollen wir auch in diesem Winter mit unserem Projekt wie gewohnt den Rentnerinnen und Rentnern helfen. Wir freuen uns, dass ihr uns dabei helft!

Vielen Dank auf diesem Wege beiden Einrichtungen, die uns nun schon seit so vielen Jahren ihre Konten zum Sammeln zur Verfügung stellen und damit Euch die Möglichkeit geben, Eure Spenden auch beim Finanzamt geltend zu machen. Der Kirchengemeinde Obertshausen ist es jetzt leider nicht mehr möglich, uns dabei zu helfen. Es liegen kirchenpolitische Gründe vor, die es den ehrenamtlichen Mitarbeitern so gut wie unmöglich machen, für uns das Geld zu sammeln und dann an uns weiterzuleiten. Wir danken auf diesem Wege besonders Herrn Brosio und den anderen Freunden aus Obertshausen, dass sie uns über die vielen Jahre, in denen wir hier mit dem Projekt helfen konnten, für uns diese wichtige Arbeit geleistet haben. Ob sich eine andere Gemeinde oder ein Verein findet, der uns diesen Dienst schenken kann und damit dann die Arbeit wieder auf zwei Stellen verteilt werden kann?
Es geschieht ja alles ehrenamtlich und besonders die Bescheinigungen machen jedes Jahr viel Arbeit, die völlig freiwillig für uns – und euch – geleistet wird. Bitte denkt immer wieder auch an Eure Adressen – und wenn Ihr dankenswerter Weise andere Spender gewinnt, dann weist auch sie darauf hin!
Und für alle, die diesen Brief per Post bekommen eine Anfrage: Habt Ihr eine E-Mail Adresse? Dann teilt sie mir doch bitte mit, es würde mir die Arbeit mit den Rundbriefen erheblich erleichtern! Danke auch dafür – und allen, die mir ihre E-Mail Adresse schon gegeben haben!

Zum Schluss möchte ich euch noch die Daten meiner Informationsfahrt mitteilen. Zu diesen Terminen kommen dann noch verschiedene Treffen mit Verantwortlichen unserer Partnergemeinden, Freunden und andere Veranstaltungen, die keinen öffentlichen Charakter haben. Herzlich lade ich euch aber ein, mich an folgenden Orten zu treffen:
3. 11. um 19.00 Uhr: Ev. Kirchengemeinde 44225 Dortmund-Südwest
Südwestforum Harkortstr. 55 (0231/711764)

4. 11. um 15.00 Uhr: Ev. Waldkirche 63179 Obertshausen
Schönbornstr. 42 (06104/43143)

8. 11. um 11.00 Uhr: Landeskirchliche Gemeinschaft 21376 Gödenstorf
Hauptstraße 32 (04172/8153)

9. 11. um 10.00 Uhr: Ev. Kirchengemeinde 29562 Suhlendorf
Marktplatz 12 (05820/247)

9. 11. um 19.00 Uhr: Ev. Kirchengemeinde 39359 Eickendorf
(039298/27002)

10. 11. um 19.00 Uhr: Ev. Kirchengemeinde 39387 Ochersleben
OT Hartnersleben, An der Stadtkirche 10 (039408/323)

11.11. um 14.30 Uhr: Ev. Kirchengemeinde 41179 Mg Rheindahlen
Südwall 32 (02161/584)

11. 11. um 19.30 Uhr: Ev. Kirchengemeinde 41515 Grevenbroich
Hartmannweg 11 (02181/61253)
Ich freu mich auf Euch!

Vortragsdaten im November 2015

Im November 2015 ist Petra Stöckmann-Kothen wieder für einige Vorträge in Deutschland. Wer interesse hat ist gerne eingeladen.

Hier sind die Daten:

Dienstag, 3. November 2015,
Vormittags: Arbeitskreis Osteuropa, Kirchenkreis Unna

19.00 Uhr Ev. Kirchengemeinde Dortmund-Südwest
Harkortstraße 55, Südwestforum 44225 Dortmund Telefon: 0231 / 71 17 64
Vortrag: Siebenbürgen-Winterhilfe

Mittwoch, 4. November 2015
15.00 Uhr Ev. Waldkirche in 63179 Obertshausen, Schönbornstr. 42
Kontakt: Liesel Zimmer, Tel.: 06104/43143.

Donnerstag, 5. November 2015
Fahrt in den Norden über Großenehrich / Thüringen

Freitag, 6. November 2015
14.00 Uhr Ehemaligentreffen der Fachschule Hauswirtschaft Uelzen

Sonntag, 8. November 2015
11.00 Uhr Gottesdienst LKG Gödenstorf, Hauptstraße 32 Info: 04172-8153

Montag, 9. November 2015
10.00 – 12.00 Uhr Ev. Kirchengemeinde Suhlendorf, Marktplatz 12, Info: 05820/247

Nachmittags Otto-Geiss-Haus, Löderburger Str. 101, 39418 Staßfurt

19.00 Uhr 39359 Eickendorf / Gemeindehaus (Reihe „Ein Blick über den Tellerrand – Aktuelles aus Siebenbürgen) 039298 / 27002

Dienstag, 10. November 2015
19.00 Uhr Ev. Kirchengemeinde Hatnersleben, An der Stadtkirche 10, 39387 Oschersleben, Ortsteil Hatnersleben, Tel.: 039408 – 3 23

Mittwoch, 11. November 2015
14.30 Uhr in der Martin-Luther Kirchengemeinde, Südwall 32, 41179 MG-Rheindahlen. Tel.: 02161 / 584 508
19.30 Uhr in der KG Grevenbroich, Christuskirche, Hartmannweg 11, 41515 Grevenbroich. Tel.: 02181 / 612 53

 

Rundbrief Juli 2015

Hermannstadt, im Juli 2015

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

 

wir grüßen euch herzlich aus Siebenbürgen und sagen herzlich danke für eure große Unterstützung während der vergangenen Monate. Wieder durften wir eine Saison der Winterhilfe abschließen und hatten in jedem Monat ausreichend Geld für die bedürftigen Rentnerinnen und Rentner in unserem Kirchenbezirk. Manche von Euch unterstützen uns nun schon seit über 15 Jahren, diese Treue erfüllt uns mit großer Dankbarkeit – auch unserem Vater im Himmel gegenüber, der euch immer wieder bereit macht, uns zu unterstützen. Er segne euch und vergelte es euch reichlich, dass ihr immer wieder an uns denkt und eure Gaben mit uns teilt!

Etwa 20.000 Euro haben wir in dieser Saison benötigt, um die 95 Rentnerinnen und Rentnern im vergangenen Winter zu unterstützen, wieder eine stolze Summe, die Ihr für unser Projekt gespendet habt!

Auch von den Empfängern kamen viele Grüße, die ich hiermit an Euch weitergebe. Sie danken für die Unterstützung durch die Winterhilfe und wünschen Euch allen alles Gute, viel Gesundheit und einen schönen Sommer. Ohne eure Hilfe würde es für die Empfänger nicht möglich sein, im Winter eine warme Stube zu haben und ausreichend zu essen, die Renten sind viel zu gering. Eine Empfängerin schreibt ausführlich (gleich nachdem sie die Gabe im Mai erhalten hatte):

Sehr geehrte Spender!

Mein Name ist Ana Maria B., ich bin seit über 10 Jahren Rentnerin und lebe in Hermannstadt. Jeden Winter freu ich mich sehr, wenn die Helferin vom Bezirk kommt und mir die Winterhilfe bringt. Es ist eine große Hilfe, da ich auch Diabetikerin bin und viele Medikamente nehmen muss, meine Rente ist sehr klein. Im Namen von allen Rentner die Winterhilfe erhalten, möchte ich Ihnen aus ganzem Herzen danken. Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit und Zufriedenheit. Frohe Pfingsten an alle Spender!

Vielen Dank und alles Gute! Ana – Maria B.

 

Viele von den Empfängerinnen und Empfänger sind weit über 80 Jahre und brauchen darum auch einiges an Medikamenten. Wie ich schon im letzten Brief geschrieben habe, ist der Bedarf an Unterstützung hierbei weiter gestiegen, wir rechnen mit mindestens 800 Euro pro Monat. Aber Ihr habt uns auch dafür ausreichend mit Geld versorgt, wir werden hier auch über den Sommer helfen können. Das erfüllt besonders auch uns, die wir als Vermittler fungieren, mit großer Dankbarkeit!

 

Damit Ihr Euch ein wenig vorstellen könnt, wie die finanzielle Realität hier für viele Rentner aussieht, habe ich ein Beispiel für Euch.

Eine Witwe von 71 Jahren war so freundlich, einen Monat lang – Mai – aufzuschreiben, was sie so eingekauft und bezahlt hat. Sie lebt hier in Neppendorf, bewirtschaftet einen kleinen Garten und hat Hühner. Damit kann sie einiges einsparen, was für die Rentner in der Stadt oder mit altersbedingten Behinderungen nicht möglich ist.

Die Rente beträgt 760 Lei, dazu kommt eine Behindertenrente (Augenleiden) von 240 Lei – also 1000 Lei im Monat.

Einkauf von Lebensmittel und Verbrauchsgüter: 380 Lei

Wohnnebenkosten und Telefon:                          350 Lei

Es bleiben ihr also nicht einmal 300 Lei im Monat Mai, die sie sich sparen kann. Wenn dann im Winter mehr Gas und Strom verbraucht wird oder sie sich ein neues Kleidungsstück oder Schuhe kaufen muss, sind diese gesparten Lei schnell aufgebraucht. Für größere Anschaffungen – sollte der Kühlschrank oder die Waschmaschine kaputt gehen – wird auch das im Sommer aufgesparte Geld nicht ausreichen.

 

Wie ich ja bereits in den letzten Briefen geschrieben habe, werde ich – so Gott will – im November wieder in Deutschland unterwegs sein und von der aktuellen Lage der Rentnerinnen und Rentner hier in Siebenbürgen berichten. Die Termine, die jetzt schon feststehen, sind:

  1. November:   Arbeitskreis Osteuropa in Unna

Gemeindeabend Dortmund

  1. November:   Frauenkreis Obertshausen
  2. November:   Ehemaligentreffen Uelzen
  3. November:   Gottesdienst Gödenstorf
  4. November:   Infoveranstaltung in Staßfuhrt

Gemeindeabend Eickendorf (bei Barby)

  1. November: Gemeindeabend Hadmersleben
  2. November: Gemeindeabend Grevenbroich
  3. November: verschiedene Termine in Mönchengladbach

Ihr seht also, ich bin wieder kreuz und quer in Deutschland unterwegs und hoffe, einige von Euch dabei zu treffen.

 

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich und kommt gut durch den Sommer!

Der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

 

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses

Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Petra.stoeckmann@kothen.com

 

ACHTUNG: Noch eine wichtige Information an alle, die bisher über die Kirchengemeinde Obertshausen gespendet haben: Leider können uns unsere Freude die Spenden ab November nicht mehr übermitteln. Bitte also diese Kontoverbindung nicht mehr benutzen!

Über ein anderes Angebot für diese Vermittlung würden wir uns freuen!

 

Spenden über:

Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Konto – IBAN: DE95 3105 0000 0000 2139 34 BIC:MGLSDE33XXX

Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder noch besser direkt an das Diakonische Werk, z.Hd. Frau Harff. Ganz herzlichen DANK!

Rundbrief November 2014

 

Hermannstadt, im November 2014

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,
es ist wieder an der Zeit, Euch über die neue Saison der Winterhilfe zu informieren. Vielen Dank Euch allen, dass Ihr uns auch über den Sommer mit Spenden bedacht habt und wir ganz getrost in diese neue Saison gehen können, weil wir Eure Unterstützung haben.
Vor 15 Jahren begannen wir mit diesem Projekt – damals hätten wir nicht gedacht, dass wir über einen so langen Zeitraum hinweg die Rentner hier unterstützen müssen. Damals begannen wir mit einer Spende von 100 DM, die ich regelmäßig von einer Familie für soziale Zwecke bekam, es waren zunächst 10 Personen auf der Liste, denen wir aber mit dieser Summe gut und ausreichend helfen konnten. Einige Jahre später brauchten wir im Monat weit über 3000 Euro, es waren zeitweise um die 120 Personen auf unserer Liste. Aber auch der Kreis der Unterstützer ist um ein vielfaches gestiegen. Habt vielen Dank für Eure Treue über die Jahre hinweg! Möge Gott Euch alle dafür reichlich segnen!
Wieder dürfen wir uns über einen milden Herbst freuen und sind dankbar, dass der Schnee noch auf sich warten lässt. Auch wenn natürlich Schnee und Frost zum Winter gehören und durchaus auch schön sein können, im Anblick der Gasrechnungen mag man auch gerne darauf verzichten. Der Gaspreis ist noch nicht an seinem geplanten Höchststand angekommen, die nächste Preissteigerung ist für Januar angekündigt. Wir können also davon ausgehen, dass wir auch in dieser Saison unseren Rentnerinnen und Rentnern bis ins Frühjahr die Unterstützung zukommen lassen müssen.
Die erste Gabe haben wir inzwischen ausgezahlt, es waren 95 Personen auf unserer Liste und ich hatte 2000 Lei für Medikamente veranschlagt. Insgesamt habe ich 2750 Euro getauscht.
Bei den Medikamenten hat das Geld bei weitem nicht ausgereicht und auch bei den Empfängern gibt es für Dezember Veränderungen: Für ein Dorf brauchen wir mehr, in Hermannstadt sind es weniger, so dass wir für Dezember dann wahrscheinlich 96 Personen haben und für Medikamente werde ich 2.500 Lei, plus dem Rest vom November, rechnen.
Soweit die aktuelle Situation.
Dann möchte ich mich bei allen entschuldigen, die uns sonst immer über das Diakonische Werk Mönchengladbach ihre Spenden haben zukommen lassen. Im letzten Brief hatte ich diese Kontoverbindung nicht angegeben. Beim Besuch unserer lieben Mittelsfrau aus Mönchengladbach, Frau Harff, habe ich etwas falsch verstanden. Dieses konnten wir inzwischen klären und so habe ich jetzt aus Mönchengladbach die IBAN und BIC auch wieder unten mit angeben. Vielen Dank auf diesem Wege beiden Einrichtungen, die uns nun schon seit so vielen Jahren ihre Konten zum Sammeln zur Verfügung stellen und damit Euch die Möglichkeit geben, Eure Spenden auch beim Finanzamt geltend zu machen. Es geschieht alles ehrenamtlich und besonders die Bescheinigungen machen jedes Jahr Arbeit, die völlig freiwillig für uns geleistet wird. Bitte denkt immer wieder auch an Eure Adressen – und wenn Ihr dankenswerter Weise andere Spender gewinnt, dann weist auch sie darauf hin!
Und für alle, die diesen Brief per Post bekommen eine Anfrage: Habt Ihr eine E-Mail Adresse? Dann teilt sie mir doch bitte mit, es würde mir die Arbeit mit den Rundbriefen erheblich erleichtern! Danke auch dafür!

Am Ende möchte ich auch noch einmal darauf hinweisen, dass ich im nächsten November – also 2015 – wieder eine Info – Tour plane. Drei Termine sind schon fest: 3.11. Unna, 4.11. Obertshausen, 6.11. Uelzen

Noch einmal vielen herzlichen Dank für die vielfältige Unterstützung unseres Projektes. Möge unser Vater im Himmel Euch das alles reichlich vergelten und Euch so reich segnen, wie Eure Unterstützung für uns immer wieder zum Segen wird!
Euch und Euren Familien wünschen wir – die Mitarbeiter im Diakonieausschuss, die Helferinnen und besonders auch die Empfänger der Winterhilfe – eine gesegnete Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. Dazu Gottes reichen Segen für 2015!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Spenden für die Winterhilfe können über folgende Konten eingezahlt werden:
Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – IBAN: DE26 5056 1315 0000 0973 90
BIC:GENODE51OBH Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen

Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach Konto – IBAN: DE95 3105 0000 0000 2139 34 BIC:MGLSDE33XXX
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach

Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Danke 2014

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

in diesem Jahr kommt der Brief sehr spät, ich bitte dieses zu entschuldigen. Leider konnte ich es aufgrund vieler anderer Aufgaben nicht früher schaffen, euch diesen Brief zuzuschicken. Dabei sind wir immer sehr dankbar, dass es euch, liebe Freunde und Spender gibt und es ist uns auch sehr wichtig, euch regelmäßig über das Projekt zu informieren. Denn auch in diesem Jahr durften wir mit Eurer Hilfe im vergangenen Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern finanziell helfen, ihre Wohnnebenkosten zu begleichen. Der Winter war – Gott sei es gedankt – nicht besonders hart, so dass es keine zusätzlichen Notfälle gab.
Genauso durften und konnten wir auch wieder bei der Beschaffung von Medikamenten helfen. Hier mussten wir aber feststellen, dass die Summe, die benötigt wurde, permanent gestiegen ist, weil die Medikamente immer teurer werden.
Vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung! Unsere Helferinnen – die Kontaktpersonen – haben immer wieder betont, wie groß diese Hilfe ist und wie dankbar die Empfänger für die Unterstützung durch unser Projekt sind.
Noch immer steigen die Preise für Energie, wenn auch nicht mehr mit so großen Sprüngen, als noch vor Jahren, dafür stetig alle drei Monate um 3 – 5 %. Bis sie nicht dem EU – Standart angeglichen sind, wird es auch so weitergehen. Die Renten werden natürlich nicht dem EU – Standart angeglichen, dafür ist ja kein Geld vorhanden.
Vielen, vielen Dank also auch im Namen aller Empfänger und ebenso der Mitarbeiter des Bezirkskonsistoriums für Eure Unterstützung, Ihr habt damit vielen Menschen Hoffnung, Freude und besonders auch Zuversicht gebracht, weil sie erfahren haben, dass man ihre Not gesehen hat und sie darin nicht alleine gelassen werden.

Zum ersten Mal ist unsere Liste im Laufe des Winters kleiner geworden. Aber das lag nicht daran, dass manche Rentner jetzt alleine zurecht kamen, sondern weil einige Empfänger verstorben und andere ins Altenheim gezogen sind. Das kam in den anderen Jahren auch immer vor, aber dann gab es mindestens genauso viele andere Notfälle, so dass trotzdem die Liste länger und nicht kleiner wurde. Inzwischen haben wir vielleicht wirklich die meisten notleidenden pensionierten evangelischen Gemeindeglieder unseres Kirchenbezirkes erfasst. Aber wir bleiben offen und warten den nächsten Herbst ab. Im November waren ja 100 Personen auf unserer Liste, im Mai waren es dann nur noch 95 Personen, die unsere Hilfe benötigten.
Insgesamt haben wir für diese Saison 19.800 Euro ausgegeben, also wirklich etwas weniger als in der vergangenen Saison. Allerdings werden wir für die Beihilfe für Medikamente im Sommer mindestens 800 Euro pro Monat brauchen. Gott sei es gedankt, Ihr habt uns dafür auch genug Geld gegeben, so dass wir wirklich helfen können.
So weit es uns möglich ist, werden die Medikamente natürlich auch aus der sehr segensreichen Spendenapotheke genommen, aber, wie auch schon in den vergangenen Jahren, weise ich darauf hin, dass es besonders für die Helferinnen aus den abgelegenen Ortschaften oft so gut wie unmöglich ist, ihre Schützlinge daraus zu versorgen, weil der Weg nach Hermannstadt in vielen Fällen nicht einfach zu bewältigen ist.
Im November hatte ich Ihnen von einer unserer Helferinnen geschrieben, die sich einer Augen OP (Grauer Star) unterziehen müsste. Leider hat man sie bis heute noch nicht operiert, sie bekam lediglich andere Behandlungen, um die Augen zu stärken. Wir haben sie dabei finanziell unterstützt und ihr auch zugesichert, bei der OP zu helfen. Vielleicht kann man sie in den nächsten Wochen operieren, sie geht regelmäßig zur Kontrolle.

Wir werden auch im nächsten Winter wieder die Unterstützung für die Rentnerinnen und Rentner brauchen und gerne unser Projekt weiterführen, denn eine Verbesserung der Situation für Rentner ist nicht in Sicht. Es sind noch Gelder übrig geblieben, so dass wir getrost im nächsten November die neue Saison starten können. Vielleicht ist es Euch möglich, uns auch für die restlichen Monate des nächsten Winters zu helfen, in dem ihr unser Projekt auch weiterhin unterstützt. DANKE! Spätestens im November kann ich Euch dann auch mitteilen, wie die neuen Zahlen aussehen und wie sich die Lage für die Rentner hier entwickelt hat.
Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch noch mal unseren Spenden – Sammelstellen aussprechen, diese Arbeit wird nach wie vor ehrenamtlich geleistet. Nur so bekommt Ihr ja eine anerkannte Spendenbescheinigung fürs Finanzamt in Deutschland. Auch meiner Tante danke ich, die mir gleich nach dem letzten Brief die neuen Bankdaten herausgesucht hat, so dass wir sie auf der Homepage verbessern konnten und hier in diesem Brief nun auch vollständig angeben können.

Nun noch etwas zukünftiges: Es ist noch lange hin und es kann sich noch viel ändern. Aber wenn Gott will und wenn wir leben werde ich Anfang November 2015 wieder eine Info – Tour für die Winterhilfe in Deutschland unternehmen. Ich habe wahrscheinlich die Gelegenheit, bei einem Ehemaligentreffen am 6. November 2015 von meiner Arbeit zu berichten und da bietet es sich an, um diesen Zeitraum auch andere Gemeinden zu besuchen.
Ihr könnt ja schon einmal überlegen, ob Interesse besteht und euch dann bei mir melden, damit wir eine gute Route festlegen können.

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich und kommt gut durch den Sommer!
Der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Saison 13/14

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

es ist wieder an der Zeit, Sie über die neue Saison der Winterhilfe zu informieren. Die erste Gabe haben wir schon ausgezahlt, aber wir dürfen auch wieder sehr dankbar sein, dass der Herbst von den Temperaturen bisher noch gnädig war. Dankbar sind wir besonders auch dafür, dass Ihr uns auch über den Sommer versorgt habt – wir dürfen ganz zuversichtlich diese neue Saison starten, weil viele Spenden eingegangen sind und wir für diese ersten Monate ausreichend Mittel zur Verfügung haben.
Nun aber zu den aktuellen Zahlen: zunächst waren100 Personen auf der Liste, inzwischen sind es nur noch 98 (Einzug ins Altenheim, Todesfall) und wir sind bei der Summe von 100 Lei pro Person geblieben. Dazu kommen die üblichen ca. 500 Euro für die Medikamentenhilfe.
Für die November – Gabe habe ich 2.800 € getauscht zu einem Kurs von 4, 36 Lei / €. Es war einwenig mehr, das wurde dann aber bei der Medikamentenhilfe mit aufgebraucht. In diesem Bereich kann man die benötigte Menge nach wie vor nur abschätzen, denn unsere Helferinnen bemühen sich zwar sehr, hier auch aus anderen Quellen zu schöpfen, was aber nicht immer möglich ist. Dazu später mehr.

Leider kann ich immer noch von keinerlei Verbesserungen berichten. Die Energiepreise werden weiter angehoben – in jedem Jahr mindestens um 10 %, was natürlich eine kontinuierliche Teuerung allgemein nach sich zieht.
Was aber besonders erschreckend ist, sind die Preissteigerungen bei Lebensmittel. So konnten wir im August in der ADZ (Allgemeine deutsche Zeitung in Rumänien) einen interessanten Artikel über die Verteuerung der Grundnahrungsmittel innerhalb der letzten fünf Jahre lesen. Den Artikel werde ich auch auf unserer Homepage veröffentlichen, auf der Seite der ADZ ist er am 30. August 2013 veröffentlicht. Die höchste Teuerung war bei den Kartoffeln zu verzeichnen, von 2008 bis jetzt ist der Preis im Landesdurchschnitt um +112% gestiegen. Kartoffeln sind gesund und machen satt, bald wird es aber ein Luxusartikel. Beim Brot wurde jetzt die Mehrwertsteuer gesenkt, damit es günstiger wird, leider habe ich über den Brotpreis keinen Vergleich gefunden.
Die meisten Löhne und Renten sind im gleichen Zeitraum höchstens um einige Prozent gestiegen, viele haben sich gar nicht verändert. Auch die staatlichen Zuschüsse für die Heizkosten bei den Rentnern sind nicht den tatsächlichen Verteuerungen angepasst worden, trotzdem sind die, die in dieses Programm hineingenommen sind, natürlich dankbar, dass es wenigstens diese Unterstützung gibt.
Wie ihr sehen könnt, werden unsere Empfänger der Winterhilfe auch in diesem Winter auf unsere Unterstützung warten, weil sie das Geld wirklich dringend benötigen.

Immer wieder werden wir dazu gebeten, in Krankheitsfällen zu helfen. Es geht längst nicht mehr nur darum, Medikamente mitzufinanzieren, sondern auch nötige Behandlungen und Operationen zu bezahlen. Besonders alles rund um die Sehkraft scheint nicht mehr zur Grundversorgung für die Menschen zu zählen, dabei ist es doch wirklich ganz wichtig, das man sehen kann. Die gesamte Zahnbehandlung ist ja schon länger aus den Krankenkassenfonds herausgenommen worden, aber inzwischen werden auch nur noch wenige Untersuchungen und Behandlungen an den Augen finanziert, nötige Operationen müssen fast immer selbst bezahlt werden.
In der nächsten Zeit werden wir eine Helferin unterstützen müssen, die sich einer Augenbehandlung unterziehen muss. Es können da gut und gerne 1800 Lei Kosten für die Operation entstehen, dazu kommen dann Medikamente und Untersuchungen, die zu zahlen sind. Weder ein normales Gehalt noch eine Rente kann solch eine Summe aufbringen, von daher denke ich, müssen wir unsere Helferin unterstützen und ihr soviel als möglich von diesen Kosten erstatten.

Zum Schluss noch etwas zu unseren Briefen. Es ist mir eine Freude, Euch auf diesem Wege immer die wichtigsten Informationen über unser Projekt mitteilen zu können und besonders freue ich mich über die, die diese Briefe dann auch noch weiter geben. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle allen, die aktive Boten für unser Projekt sind!
Gerne dürft Ihr auch die anderen Informationen auf unserer Homepage, um Reklame für unser Projekt zu machen, weiterverwenden.
Eine Frage noch an alle, die diesen Brief per Post bekommen hat: wenn Ihr eine e-mail Adresse habt, teilt sie mir doch bitte mit, damit sparen wir vor allem Papier und Zeit, aber auch Briefmarken. Scheut Euch aber auch nicht, wenn Ihr kein Interesse mehr an diesen Briefen haben, weil Ihr anderweitig engagieren seit, mir dieses mitzuteilen.
Vielen herzlichen Dank auch für die Mitarbeit an diesem Punkt.

Noch einmal vielen herzlichen Dank für die vielfältige Unterstützung unseres Projektes. Möge unser Vater im Himmel Euch das alles reichlich vergelten und Euch so reich segnen, wie Eure Unterstützung für uns immer wieder zum Segen wird!
Euch und Euren Familien wünschen wir – die Mitarbeiter im Diakonieausschuss, die Helferinnen und besonders auch die Empfänger der Winterhilfe – eine gesegnete Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. Dazu Gottes reichen Segen für 2014!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Saisonende 2013

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt

Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern

www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt

RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4

Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533

Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss

Diakonin Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Hermannstadt, im Mai 2013

Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

mit Eurer Hilfe durften wir auch in diesem Winter vielen Rentnerinnen und Rentnern finanziell helfen, ihre Wohnnebenkosten zu begleichen. Genauso konnten wir bei der Beschaffung von Medikamenten helfen. Vielen herzlichen Dank dafür! Unsere Helferinnen – die Kontaktpersonen – haben immer wieder betont, wie groß diese Hilfe ist und wie dankbar die Empfänger für die Unterstützung durch unser Projekt sind.

Noch immer steigen die Preise für Energie, wenn auch nicht mehr mit so großen Sprüngen, als noch vor Jahren. Aber bis sie nicht dem EU – Standart angeglichen sind, wird es auch so weitergehen. Die Renten werden natürlich nicht dem EU – Standart angeglichen, dafür ist ja kein Geld vorhanden.

Vielen, vielen Dank also auch im Namen aller Empfänger und ebenso der Mitarbeiter des Bezirkskonsistoriums für Eure Unterstützung, Ihr habt damit vielen Menschen Freude und besonders auch Zuversicht gebracht, weil sie erfahren haben, dass man ihre Not gesehen hat und sie darin nicht alleine gelassen worden sind.

Danken möchte ich auch allen, die meine Fahrt im November unterstützt haben. Immer wieder wurde ich herzlich aufgenommen und überall fand ich offene Ohren, wie auch offene Hände und Geldbörsen, so dass ich hier in Hermannstadt deutlich (mit 8120 € in bar) zeigen konnte, wie „erfolgreich“ die Woche in Deutschland für das Projekt war. Ich habe davon erzählt, wie spontan Körbchen oder Teller aufgestellt wurden und wie Ihr dann gerne diese gefüllt habt. Viele von Euch haben dann weiter gesammelt und uns bis jetzt mit Spenden bedacht, so dass auch die restlichen Monate mit den nötigen Mitteln abgesichert waren – DANKE! Wir haben gehört, welche Ideen Ihr gehabt habt, um Spenden zu sammeln, um unser Projekt zu unterstützen – Gott erhalte Euch diese gute Eigenschaft und segne Euch alle reichlich für jeden einzelnen Euro, den Ihr für die Winterhilfe gegeben habt!

An dieser Stelle möchte ich dann aber auch noch eine Entschuldigung einfügen. Mir ist ein großer Fehler unterlaufen, als ich die Projektbeschreibungen zum Drucken gegeben habe. Bei der Kontonummer unserer Freunde aus Obertshausen ist ein Fehler, dort steht noch eine alte Nummer, die früher gültig war. Eine Freundin machte mich darauf aufmerksam, weil sie dieses Konto gewählt hatte und so die Spende kostenpflichtig zurück gebucht wurde. Bitte entschuldigt diesen Fehler und macht auch andere darauf aufmerksam, dass mir hier dieser Fehler unterlaufen ist. Die richtigen Kontonummern findet Ihr unten – wie gewöhnlich. DANKE!

Danke auch für die offenen Häuser mit Bett und gutem Essen, die vielen Gespräche und vor allem immer die konstruktive Kritik, Fragen und Anmerkungen zu und bei den Vorträgen, dadurch hab ich noch viele Informationen bekommen, die dann immer auch bei den nächsten Vorträgen einfließen konnten. Man wird ja doch betriebsblind und überblickt auch nie alles, vielen Dank für diese Hilfe. Bitte reagiert auch gerne auf diese Briefe in diesem Sinne!

Zwei Anfragen möchte ich dann auch gleich an dieser Stelle aufgreifen.

Die erste Anfrage war, wie viel Euro wir in der vergangenen Saison gebraucht haben: Wir haben für die sieben Monate Unterstützung (Nov 12 bis Mai 13) etwa 21.500,-€ verbraucht.

Das ist eine große Summe und es macht mich unendlich dankbar, wie treu Ihr uns nun schon seit vielen Jahren helft, den alten Menschen hier die Wintermonate erträglicher zu machen.

Wie Ihr aus den anderen Briefen wisst, sind darin die monatliche Unterstützung von 100 Lei pro Empfänger und noch die Beihilfe für die Medikamente. Für Medikamente hatte ich im vergangenen Sommer etwa 3.000,-€ ausgegeben, das wird wohl in diesem Sommer ähnlich aussehen.

Damit komme ich zur zweiten Anfrage, wie diese Art der Unterstützung aussieht. Besonders auf den Dörfern ist die Versorgung mit Medikamenten oft schwierig. Den Helferinnen ist es nur sehr begrenzt möglich von der Spendenapotheke der Kirchengemeinde Hermannstadt für ihre Schutzbefohlenen die Medikamente zu beziehen, weil die Wege viel zu weit sind. Dazu kommen solche Medikamente, die in der Spendenapotheke nicht vorrätig sind. Um jetzt unseren Rentnerinnen und Rentner die beste Versorgung zu ermöglichen, helfen wir finanziell bei der Beschaffung dieser restlichen Medikamente, wenn die Rente dafür nicht ausreicht. Den Rentnerinnen und Rentnern werden Ermäßigungen gewährt, aber immer nur in dem Maße, wie die Krankenkasse an die Apotheken die Kosten erstatten, oft sind die Gelder schon nach wenigen Tagen verbraucht, so dass keine weiteren Ermäßigungen gewährleistet werden können. Einen Anspruch auf diese Ermäßigung gibt es nicht.

Habt Ihr weitere Fragen, dann schreibt sie mir und ich werde sie im nächsten Brief für alle beantworten – oder auch persönlich, wie Ihr es wünscht!

Wir werden auch im nächsten Winter wieder die Unterstützung für die Rentnerinnen und Rentner brauchen und gerne unser Projekt weiterführen, denn eine Verbesserung der Situation für Rentner ist nicht in Sicht. Es sind noch Gelder übrig geblieben, so dass wir getrost im nächsten November die neue Saison starten können. Vielleicht ist es Euch möglich, uns auch für die restlichen Monate des nächsten Winters zu helfen, in dem ihr unser Projekt auch weiterhin unterstützt. DANKE! Spätestens im November kann ich Euch dann auch mitteilen, wie die neuen Zahlen aussehen und wie sich die Lage für die Rentner hier entwickelt hat.

Bleibt persönlich bis dahin gesund und fröhlich, der dreieinige Gott segne Euch und alle Eure Gedanken für uns und unser Projekt und er vergelte es Euch reichlich.

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses

Petra Stöckmann – Kothen

Initiatorin des Projektes

Petra.stoeckmann@kothen.com

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte

Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe

ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!

Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen

Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt

Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach

Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder noch besser direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Saison 12 / 13

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt, im Oktober 2012
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

in diesem Jahr erhalten Sie von uns schon im Oktober einen Brief, der Sie über die neue Saison der Winterhilfe informieren will. In diesem Jahr beeile ich mich mit dem Brief, damit ich Ihnen frühzeitig die Termine meiner Informationsveranstaltungen in Deutschland mitteilen kann und hoffe viele von Ihnen dann auch bei der einen oder anderen Veranstaltung zu treffen.

Aber beginnen wir mit der neuen Saison:
Zunächst danke ich Ihnen, dass Sie uns auch über den Sommer nicht vergessen haben, wir bekamen von Ihnen so viel gespendet, dass wir getrost und zuversichtlich die neue Saison starten können! Gott segne Sie alle reichlich! Wir sind unendlich dankbar, dass wir dieses Projekt dank Ihrer Unterstützung auch diesen Winter wieder anbieten können.
Für November haben wir zunächst 111 Personen auf der Liste. Wir sind bei der Summe von 100 Lei / Person / Monat geblieben, nach Aussage der Helferinnen ist das zunächst ausreichend, im Notfall werden wir dann weitersehen. Zur Zeit ist der Wechselkurs um die 4,57 Lei pro 1 Euro, also recht günstig für unser Projekt, weil wir nur etwa 2500 Euro pro Monat verbrauchen. Dazu kommen dann noch etwa 500 Euro für Medikamente, die ich auch während der Sommermonate für Medikamente verbraucht habe.
Unseren Helferinnen bieten wir auch wieder eine Grippeschutzimpfung an, 12 von ihnen möchten diese in Anspruch nehmen, die anderen bekommen sie über ihre Hausärzte. Für die Bevölkerung über 65 Jahre sollen sie wieder gratis angeboten werden. Da in diesem Jahr in Rumänien keine Schutzimpfungen produziert wurden, müssen wir auf ausländische Angebote zurückgreifen, das bedeutet, dass wir einen etwas höheren Preis zahlen werden. Aber ich denke es ist sehr wichtig, unseren Helferinnen diesen Schutz anzubieten, damit sie ihre Arbeit gut und unbeschadet machen können.

Ansonsten hat sich hier für Rentner noch nichts verbessert. Da im Dezember Wahlen sind, wurden natürlich einige „Geschenke“ in Aussicht gestellt, diese betreffen aber derzeit nur einige Gruppen der arbeitenden Bevölkerung. Aber es wurden über den Sommer sowohl die Gaspreise als auch die Treibstoffpreise wieder erhöht, dadurch kam es auch sonst zu erheblichen Preissteigerungen. Dazu kam ein langer trockener und heißer Sommer, so dass manche Ernte dürftiger ausgefallen ist. Manche Lebensmittel wurden allein im letzten Monat um mehr als 10 % teurer. Für den Winter sehe ich aber das größte Problem in der Verteuerung des Gases, denn zum höheren Preis kommt eine immer schlechter werdende Qualität, so dass man nun auch noch viel mehr verbraucht, um die Räume einigermaßen warm zu bekommen. Möge Gott uns gnädig sein und die Temperaturen nicht zu tief sinken lassen!

Nun zu meinen Terminen in Deutschland in der Woche vom 20. bis 27. November:
20.11. 9.00 Uhr, Frauenfrühstück, Ev. Gemeindehaus, 29562 Suhlendorf
15.30 Uhr, Seniorenwohnstift Leopoldshall, Kalkstr. 10 39418 Straßfurt
19.30 Uhr, Ev. Kirchengemeinde, Gartenhaus i. Pfarrgarten, 39249 Barby
21.11. 19.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Ravensburgerplatz 6, 01640 Coswig
23.11. 15.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, 41542 Dormagen – Nievenheim
24.11. 15.30 Uhr, Ev. Gemeindehaus der Friedenskirche in Mönchengladbach
26.11. Lionsclub Vortaunus in Bad Soden
27.11. 15.00 Uhr, Ev. Gemeindehaus, 59597 Erwitte

Zum Schluss noch etwas zu unseren Briefen. Es ist mir eine Freude, Ihnen auf diesem Wege immer die wichtigsten Informationen über unser Projekt mitteilen zu können und besonders freue ich mich über die, die diese Briefe dann auch noch weiter geben. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle allen, die aktive Boten für unser Projekt sind!
Gerne dürfen Sie auch die anderen Informationen auf unserer Homepage, um Reklame für unser Projekt zu machen, weiterverwenden. Aber es ist an der Zeit auch hier sparsamer zu werden. Darum die Bitte: Wer eine e-mail Adresse hat und diese Briefe bislang noch per Post bekommt, möge mir doch bitte seine e-mail Adresse mitteilen, damit sparen wir vor allem Papier und Zeit, aber auch Briefmarken. Scheuen Sie sich aber auch nicht, wenn Sie kein Interesse mehr an diesen Briefen haben, weil Sie sich anderweitig engagieren, mir dieses mitzuteilen. Vielen herzlichen Dank auch für die Mitarbeit an diesem Punkt.

Noch einmal vielen herzlichen Dank für die vielfältige Unterstützung unseres Projektes. Möge unser Vater im Himmel Ihnen das alles reichlich vergelten und Sie so reich segnen, wie Ihre Unterstützung für uns immer wieder zum Segen wird!
Ganz herzlich lade ich Sie zu den obengenannten Veranstaltungen ein und freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.
Kommen Sie gut durch den Herbst – für Weihnachtsgrüße erscheint es mir noch zu früh, auch wenn man schon überall Weihnachtsgebäck bekommt.
Bleiben Sie gesund und fröhlich unter Gottes Segen!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

 

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!

Danke im Juni 2012

Winterhilfe im Kirchenbezirk Hermannstadt
Auch im Alter sollen Menschen nicht frieren oder hungern
www.winterhilfe.info

Projektträger: Evangelisches Bezirkskonsistorium A. B. Hermannstadt
RO – 550182 Sibiu / Hermannstadt, Piata Huet Nr. 4
Tel. / Fax: 0040 – 269 – 210533
Koordination: Pfarrer R. Boltres, Diakonieausschuss
Diakonin Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes

Hermannstadt im Juni 2012
Liebe Freunde und Spender des Projektes Winterhilfe,

wieder durften wir mit Ihrer Hilfe eine Saison der Winterhilfe abschließen. Voller Dankbarkeit für Eure Hilfe schauen wir auf den vergangenen Winter und freuen uns, dass wir für jeden Monat ausreichend und rechtzeitig Geld zur Verfügung hatten, um den Rentnerinnen und Rentnern eine Unterstützung zukommen zu lassen.
Wir danken an dieser Stelle auch noch einmal herzlich den beiden „Sammelstellen“, die uns genau zur rechten Zeit die Spenden überbracht haben, so dass wir immer das nötige Geld zur Verfügung hatten. Dieses gute Zusammenspiel war auch in diesem Winter wieder für die vielen Empfänger ein großer Segen. Dazu ist es für uns eine große Unterstützung, dass unsere Freunde vor Ort ehrenamtlich die Sammlung und Weitergabe der Gelder, aber besonders auch die Ausstellung von Spendenbescheinigungen übernommen haben. Wir sind sehr dankbar dafür, dass ihr unserem Projekt damit ein tragfähiges Fundament für die Sammlung von Geldern bietet, ist es so doch auch für Sie, liebe Spender, ein gutes Angebot, da so eine gültige Spendenbescheinigung für das deutsche Finanzamt ausgestellt werden kann.

Wir begannen die Saison im November mit 114 Personen, zwei Empfängerinnen verstarben in dieser Zeit, so dass wir die Saison im Mai mit 112 Personen abgeschlossen haben.
Aber die Notwendigkeit bei der Unterstützung für die Beschaffung von Medikamenten wurde nicht geringen, im Gegenteil. Immer mehr Personen brauchen hier unsere Unterstützung, so dass wir hierfür die feste Summe von 2.000 Lei, die wir eingeplant hatten, auch voll verbraucht haben. Gerade auch in diesem Bereich sind die Preise in den vergangenen zwei Monten extrem gestiegen, ob es für Medikamente ist oder auch für Pflegematerial. 20 – 25 % betragen hier die Preissteigerung und das besonders bei den Artikeln, die von älteren Menschen regelmäßig benötigt werden. Bei den Lebensmitteln ist diese Steigerung noch nicht angekommen. Da aber auch Treibstoff, Strom und Gas sehr gestiegen sind, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann auch hier die Preissteigerungen beginnen werden. Für den Strompreis ist jetzt für Juni wieder eine Steigerung um 5 % angekündigt, weil der Markt liberalisiert und auf EU – Niveau angeglichen werden soll, das gleiche wird in absehbarer Zeit auch mit dem Gaspreis geschehen, der Treibstoff entspricht bereits dem EU – Niveau. Man mag sich noch nicht vorstellen, was das dann für Menschen bedeuten kann, die mit Renten von unter 100 Euro leben müssen, was ja nicht dem EU – Niveau entspricht.
Wir können also davon ausgehen, dass unser Projekt auch weiterhin sehr nötig ist, um unseren älteren evangelischen Gemeindegliedern auch weiterhin über die Wintermonate zu helfen, damit sie sich eine warme und beleuchtete Stube, gerne auch eine warme Mahlzeit am Tage leisten können.

Die Empfänger sind Ihnen sehr dankbar für diese Unterstützung, die wir ihnen zukommen lassen können und lassen immer wieder ein herzliches „DANKESCHÖN“ an Sie ausrichten. Ein schriftlicher Gruß erreichte mich schon zu Weihnachten aus einer der südlichen Gemeinden unseres Bezirkes, Rimnicu Vilcea, zwei weitere bekam ich jetzt zum Abschluss der Saison, als Zusammenfassung vieler, die zwar nicht geschrieben haben, aber darum trotzdem sehr dankbar sind. Hier die Briefe der zwei Helferinnen:

An die lieben Spender!
In erster Linie grüßen wir Sie ganz herzlich, auch wenn wir Sie nicht kennen. Wir sagen Ihnen vielen Dank für Eure Liebe, die Sie spenden, bis nach Rumänien. Danke, dass es Euch gibt. Unser Vater im Himmel möge es Euch vergelten, und wir wünschen Ihnen Gottes reichen Segen. Der Herr möge sie reichlich segnen und Ihre Schritte bewahren. Nochmals vielen lieben Dank für alles, was Sie für unsere alten verlassenen Leute machen.
Es grüßt Sie Dagmar Dietrich, mit all den alten Leuten aus verschiedenen Dörfern (Kastenholz bis Burgberg)

Sieben Monate Winterhilfe zu erhalten ist nicht selbstverständlich. Dafür danke ich ALLEN die dazu beigetragen dieses Geld zusammen zu kriegen und uns zur Verfügung zu stellen. Wenn wir es dann monatlich unseren Bedürftigen übergeben ist die Freude in ihren Augen zu sehen manchmal sogar Tränen. Vor einigen Jahren als ich dieses Ehrenamt übernahm, ahnte ich nicht, dass im ländlichen Raum, wo LPG- Rentner leben, so viel Not ist. In ihrem Namen danke ich nochmals für alles was für sie getan wird mit den Lebensmittel die sie noch dazu bekommen. Im April waren es sogar auch Gesichtscremes, Körperlotion, Cremes für die Fußpflege und Zeckensprays. Dafür danke ich ebenfalls. (Anm. d. V.: die Freude über Hilfsgüter aller Art steigt, wird natürlich nicht aus WH Mitteln finanziert)
Allen Spendern wünsche ich die Gesundheit und die Zufriedenheit .
Friederike Pall (Helferin aus Groß Schenk)

Soweit die Grüße der Empfänger und Verteiler.

Im November komme ich, so Gott will, wieder nach Deutschland, um von der aktuellen Lage für die Rentnerinnen und Rentner zu berichten. Folgende Termine stehen fest:
20. 11. vormittags Suhlendorf, abends Barby (b. Magdeburg)
21. 11. Coswig bei Dresden; ca. 22. – 25. 11. Mönchengladbach u. Umgebung
26. 11. abends Bad Soden / Taunus

Kommen Sie nun gut über den Sommer, bleiben Sie fröhlich und gesund, der dreieinige Gott segne Sie reichlich und vergelte Ihnen Ihre Unterstützung ebenso reichlich!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen des gesamten Diakonieausschusses
Petra Stöckmann – Kothen
Initiatorin des Projektes
Petra.stoeckmann@kothen.com

Spenden über: Evangelische Kirchengemeinde Obertshausen – Hausen, Stiftung Lebenswerte
Bank: Volksbank Maingau e. G. Konto – Nr. 97390 BLZ: 505 613 15 Stichwort: Rumänien, Winterhilfe
ACHTUNG: Alle anderen Konten aus Obertshausen sind NICHT mehr aktuell, bitte beachten!
Post: z. Hd. Roland Brosio, Mühlstr. 24, 63179 Obertshausen
Oder: Diakonisches Werk Mönchengladbach e.V. Siebenbürgenhilfe, Bank: Stadtsparkasse Mönchengladbach
Konto – Nr. 213 934 BLZ: 310 500 00 Stichwort: Winterhilfe, Hermannstadt
Post: z. Hd. Ilse Harff, Ludwig – Weber – Str. 13, 41061 Mönchengladbach
Dazu geht auch wieder die Bitte, dass Sie uns Ihre Adressen zukommen lassen, da die Banken diese nicht immer ganz angeben. Sollten also Spendenbescheinigungen Anfang des Jahres nicht ankommen, wenden Sie sich bitte an uns oder direkt an die Stelle, der Sie das Geld überwiesen haben. Ganz herzlichen DANK!